Was sich im September ändert

Liebe Studierende,

nach der Ankündigung des Ministerpräsidenten am vergangenen Donnerstag haben auch wir am Montag Nachmittag entsprechende Informationen bekommen.

Danach gilt ab dem 1.9.2020:

Weiterhin gilt eine Maskenpflicht in Schulgebäuden und auf den Schulgeländen außerhalb des Unterrichts.
Soweit die Schülerinnen und Schüler hier feste Sitzplätze einnehmen, wird die Verpflichtung zum Tragen der Maske aufgehoben.
Schülerinnen und Schüler tragen ihre Maske, sobald sie – vor, während oder nach dem Unterricht – ihre Sitzplätze verlassen.
Schulen können sich im Einvernehmen mit der Schulgemeinde darauf verständigen, freiwillig auch weiterhin im Unterricht eine Maske zu tragen.

Für das Abendgymnasium sprechen wir diese Empfehlung dringend aus, weil an unserer Schule überdurchschnittlich viele Mitglieder der entspr. Risikogruppe arbeiten und lernen.

Und ich weise darauf hin, dass das Tragen einer Maske nach den bisher vorliegenden Erkenntnissen viel dazu beiträgt, eine Schulschließung zu verhindern. So kann jeder dazu und zur Erhaltung der Gesundheit von Studierenden und Lehrenden beitragen.

Lieben Gruß
Stefan Koch

3 Kommentare

  1. Da die Mehrheit (exakt 60%) der Lehrkräfte (zumindest der Lehrkräfte, die mich unterrichten) bisher ebenfalls auf die Empfehlung gepfiffen hat und ohne Maske unterrichtet hat (und sogar beim Austeilen von Arbeitsblättern, wo der Mindestabstand nicht eingehalten wurde, öfter keine Maske getragen wurde) und manchen Lehrern offenbar keine anderen Lehrmethoden als Gruppenarbeiten geläufig sind, finde ich es „amüsant“, dass man nun die Empfehlung großväterlich an die Studierenden ausspricht. Auf genau die Studierenden, die bisher bei jeder sich bietenden Gelegenheit ihre Maske heruntergerissen haben, wenn keine Lehrkraft in Sicht war; die Studierenden, die sich ohne Maske vor dem Schulgebäude umarmen und in Grüppchen ohne jeglichen Abstand stehen; etc.
    Vielleicht füllen Sie einfach mal einen der vielen leeren Desinfektionsspender auf, Herr Koch. Damit wäre vermutlich mehr geholfen.

    1. Danke für diesen Kommentar, auch wenn er leider anonym ist.
      Mit den Kollegen sprechen wir noch einmal über die Masken. Bisher haben sich im Kollegium nur Kollegen zu Wort gemeldet, die gerne an der Maskenpflicht festhalten wollen. Daher ist uns so eine Rückmeldung sehr wichtig und wir nehmen sie ernst.
      Dass die Studierenden nicht immer die Regeln einhalten, ist leider nicht zu vermeiden. Wir können als Lehrende nur darauf hinweisen, ggf. sanktionieren, wenn wir Fehlverhalten mitbekommen. Wir zählen an dieser Stelle auch darauf, dass sich unsere erwachsenen Schüler*innen auch gegenseitig um die Einhaltung der Regeln bitten.
      Zu den Desinfektionsspendern: wir sind im Gespräch mit der Stadt Köln. Es wurden wohl minderwertige Geräte von Hersteller an die Stadt geliefert, die nun z.B. durch Spender, die an der Wand montiert sind, ersetzt werden sollen. Ist eine Flasche leer (das Hansa benutzt die Spender auch tagsüber!), wenden Sie sich bitte sofort an den Hausmeister, der sie dann austauscht. Die Schulleitung kann nicht den ganzen Abend durchs Gebäude laufen und den Flüssigkeitsstand kontrollieren …
      [Ro]

  2. Danke für die Freigabe des Kommentars und das Feedback.
    Dass der Kommentar anonym erfolgt, dient u.a. auch dem Schutz der Lehrkräfte, da ich trotz des Fehlverhaltens einiger Lehrkräfte nicht anprangern möchte und wenn ich mit meinem Namen unterschreibe, wäre es ein Leichtes die betreffenden Lehrer zu identifizieren.

    Wenn mit den Lehrkräften noch einmal gesprochen werden soll, könnte man ggf. auch auf den Sinn der Masken hinweisen. Zumindest eine Lehrkraft scheint zumindest der festen Überzeugung zu sein, dass die Maske über dem Mund ein ausreichender Schutz ist und hat die Maske nicht nur selbst stets unterhalb der Nase getragen, sondern auch Schüler dazu aufgefordert (also vor dem 01.09.2020 schon, seitdem trägt die Lehrkraft die Maske nicht mal mehr unterhalb der Nase und auch nicht im Treppenhaus), dies so zu handhaben (die Schüler sind dem mehr als dankbar nachgekommen…).

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